Als ich mit meinen ersten Buchprojekten über Amazon KDP gestartet bin, habe ich mir zunächst kaum Gedanken über eine eigene Website gemacht.
Spätestens jedoch, wenn man mit dem Amazon-Partnerprogramm, Affiliate-Links oder Social Media arbeitet, stößt man unweigerlich auf rechtliche Themen wie Impressum und Datenschutzerklärung.
Mein ursprünglicher Gedanke war daher ganz pragmatisch:
Ich brauche einfach eine Seite, auf der diese Pflichtangaben sauber und korrekt untergebracht sind.
Der Anfang – eine einfache Website für die rechtlichen Grundlagen
Meine erste Website war entsprechend schlicht gehalten.
Sie sollte lediglich mein Impressum, die Datenschutzerklärung und ein paar kurze Infos über mich enthalten – mehr nicht. Eine Art rechtlich sichere Ablagefläche für alles, was man braucht, wenn man online aktiv ist.
Da ich zu diesem Zeitpunkt keine Kosten verursachen wollte, entschied ich mich für eine kostenlose Website.
Bei meiner Recherche stachen vor allem zwei Anbieter hervor: WIX und Jimdo. Aus dem Bauch heraus fiel meine Wahl auf WIX.
Nach der kostenlosen Registrierung konnte ich mithilfe des Assistenten innerhalb kürzester Zeit eine kleine Website erstellen, die alle Anforderungen erfüllte. Auch eine kostenlose Domain war enthalten – allerdings mit einem entscheidenden Nachteil:
Die Domain war sehr lang und enthielt Eigenwerbung des Anbieters. Zudem lassen sich in der kostenlosen Version keine extern gekauften Domains einbinden, was aus Anbietersicht natürlich nachvollziehbar ist.
Für den Anfang hat diese Lösung aber vollkommen ausgereicht.
Der nächste Schritt – von kostenlos zu professionell
Sobald die Seite online war, kam mir jedoch ein neuer Gedanke:
Warum eigentlich nicht mehr daraus machen?
Ich wollte langfristig professioneller auftreten. Die lange Gratis-Domain machte meinen Namen praktisch unsichtbar – das gefiel mir gar nicht. Also begann ich erneut zu recherchieren und landete schließlich bei STRATO.
Preis und Leistung überzeugten mich. Das Paket „STRATO WordPress Hosting Basic“ bietet mir alles, was ich brauche – für etwa 5 € im Monat (Stand 2025). Enthalten sind unter anderem:
- eine eigene Domain inkl. SSL-Zertifikat
- ein E-Mail-Postfach
- bis zu 200 Subdomains
- 25 GB Webspace
Besonders praktisch: Die Website lässt sich direkt mit WordPress erstellen. Das kam mir sehr entgegen, da ich bereits seit über zwei Jahren auf Minijob-Basis als Texter arbeite und dort ebenfalls mit WordPress arbeite. Zusätzlich bietet STRATO einen KI-Website-Generator, mit dem sich schnell eine erste Basis-Seite erstellen lässt.
💡 Kurz erklärt:
- Domain: Die Adresse deiner Website (z. B. www.deineseite.de)
- SSL-Zertifikat: Sorgt für eine sichere, verschlüsselte Verbindung
- Subdomain: Unterseiten wie blog.deineseite.de
- Webspace: Speicherplatz für Inhalte, Bilder und Dateien deiner Website
Von der Pflicht zur Chance – meine Website als zentrale Plattform
Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass eine Website weit mehr sein kann als nur ein rechtliches Pflichtprogramm.
Heute ist sie die zentrale Plattform für alles, was ich online mache:
- KDP & Selfpublishing: Erfahrungen, Tipps und Lernschritte für Einsteiger
- Reiseblog: Berichte über unsere Reisen, Touren und Empfehlungen
- DIY-Projekte: Eigene Umbauten, Lösungen und Projekte – vom Camper bis zur Dingen aus dem Alltag
- Affiliate & Partnerprogramme: Vorstellung und Empfehlung passender Produkte
Meine Website ist dadurch zu meiner digitalen Visitenkarte geworden, auf der sich alle Projekte und Interessen bündeln. Gleichzeitig bietet sie eine saubere, rechtlich korrekte Grundlage für alles, was ich online veröffentliche.
Warum eine eigene Website auch für dich sinnvoll ist
Wenn du mit KDP, Social Media oder Affiliate-Marketing startest, solltest du über eine eigene Website nachdenken – und zwar nicht nur wegen gesetzlicher Vorgaben.
Gute Gründe dafür sind unter anderem:
- Rechtssicherheit durch Impressum, Datenschutz & Hinweise
- Seriosität & Vertrauen gegenüber Lesern und Partnern
- Zentrale Plattform für Bücher, Inhalte und Links
- Voraussetzung für viele Partnerprogramme
- Langfristiger Aufbau unabhängig von Social-Media-Algorithmen
Mein Tipp zum Start
Du musst nicht sofort eine große Website aufbauen.
Starte klein: eine WordPress-Seite oder ein Baukastensystem, ein sauberes Impressum, eine Datenschutzerklärung und ein paar Infos über dich.
Wenn du später mehr möchtest, kannst du Schritt für Schritt erweitern:
Blogartikel schreiben, Buchseiten anlegen oder Affiliate-Links integrieren.
Das Wichtigste ist, einfach anzufangen.
Deine Website ist dein digitales Zuhause – und du bestimmst selbst, wie groß es wird.
Fazit
Ich habe meine Website ursprünglich nur erstellt, um rechtlich abgesichert zu sein. Heute ist sie mein zentraler Anlaufpunkt für Selfpublishing, Reisen und DIY-Projekte. Sie hilft mir, meine Erfahrungen zu teilen, neue Leser zu erreichen und gleichzeitig eine professionelle Basis für Kooperationen und Partnerprogramme zu schaffen.
Wenn du dich also fragst, ob du eine eigene Website brauchst –
meine Antwort ist klar: Ja. Und sie wird sich lohnen.
Rechtlicher Hinweis:
Dieser Beitrag basiert auf persönlichen Erfahrungen und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
Achte darauf, dass Impressum und Datenschutzerklärung stets aktuell sind. Kostenlose Generatoren (z. B. von eRecht24) können dir dabei helfen.

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