Im Sommer 2018 zog es uns nach Italien – mit unserem Bulli ging es an den wunderschönen Gardasee. Für 14 Tage hatten wir einen Platz auf dem Campingplatz Alpino in Malcesine gebucht. Da wir am ersten Ferienwochenende in NRW losfuhren, entschieden wir uns, nachts zu starten – eine gute Entscheidung! Wir kamen ohne Stau durch und legten gegen 4 Uhr morgens eine kleine Schlafpause im Auto ein, bevor wir die letzten Kilometer antraten.

Schon bei der Anreise bot sich uns ein traumhafter Ausblick auf den See. Am Campingplatz angekommen, erkundeten wir erst einmal die Umgebung und machten es uns anschließend auf unserem Platz gemütlich. Mit direktem Zugang zum Strand und zum Wandergebiet war die Lage einfach perfekt.


Wandern, Radfahren & Entdecken 🚴‍♂️🏞

Bereits am zweiten Tag wollten wir „nur ein bisschen“ wandern – daraus wurde eine spontane Tour bis zur Bergstation des Monte Baldo (1.760 m). Bei rund 35 Grad war das eine echte Herausforderung, aber der Ausblick war jede Anstrengung wert! Nach dem langen Abstieg kamen wir erst gegen 23 Uhr wieder am Campingplatz an.

In den folgenden Tagen erkundeten wir die Region auf unterschiedlichste Weise:

  • Mit dem Fahrrad ging es zum Varone Wasserfall und weiter zum Tenno See – beide sehr sehenswert, auch wenn der Wasserfallbesuch kürzer ausfiel als gedacht.
  • Eine weitere Tour führte uns nach TorboleLinfano und Riva del Garda – wunderschöne Orte, allerdings mit viel Trubel.
  • Zu Fuß wanderten wir entlang des Wassers bis nach Malcesine, wo uns die charmante Altstadt begeisterte.
  • Unser Versuch, mit dem Fahrrad nach Limone zu gelangen, verlief etwas anders als geplant: Der Tunnel zwischen Riva und Limone ist für Fahrräder gesperrt, also wählten wir einen steilen MTB-Weg entlang der Felsen – mit grandioser Aussicht, aber völlig ungeeignet für Citybikes 😄. Nach ein paar Kilometern und einem guten Rat eines Einheimischen gaben wir auf. Die Fähre wäre wohl die bessere Wahl gewesen.

Das Highlight: Cima Valdritta 🏔

Unser persönliches Highlight war der Aufstieg auf den Cima Valdritta (2.218 m), den höchsten Gipfel des Monte Baldo.
Eigentlich wollten wir wegen der Hitze auf die Seilbahn zurückgreifen – doch mit einer Wartezeit von 2–3 Stunden entschieden wir spontan: Wir gehen zu Fuß!
Sechs Stunden und rund 2.200 Höhenmeter später standen wir auf dem Gipfel – völlig erschöpft, aber überglücklich. Der Ausblick war atemberaubend, und zwischen den Felsen beobachteten uns neugierige Gämsen. Gegen 20:30 Uhr begannen wir den Abstieg und erreichten die Talstation erst gegen 2 Uhr morgens – müde, aber stolz.


Entspannung & Fazit 🌅

Eigentlich wollten wir den Gardasee noch komplett mit dem Auto umrunden, aber nach all den Erlebnissen ließen wir es lieber ruhiger angehen. Stattdessen genossen wir die letzten Tage am Strand, schlenderten durch die Geschäfte und ließen den Urlaub entspannt ausklingen.

Das Wetter spielte meist mit – nur gelegentlich zogen Gewitter über den See. Nach zwei wunderschönen Wochen war der Urlaub am Gardasee vorbei … zumindest fast: Spontan verlängerten wir um zwei Tage in Österreich – ein perfekter Abschluss für unsere kleine Sommerreise.

📸 Mehr Eindrücke findest du in unserem Instagram Story Highlight


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